Inhalt

vbm, IHK, DGB und betriebliche Vertreter diskutieren.

Podiumsdiskussion zur Frage der Zukunft der Berufsausbildung in der Metall- und Elektroindustrie am bayerischen Untermain

10.12.2015 I Am 8. Dezember 2015 fand auf Initiative der IG Metall Jugend Aschaffenburg eine Podiumsdiskussion zum Thema „Zukunft der Berufsausbildung in der Metall- und Elektroindustrie am bayerischen Untermain“ statt. Ca. 40 Teilnehmer im Publikum diskutierten mit Thomas Hoferichter (vbm), Dr. Maria Bausback (IHK Aschaffenburg), Benno Soder (Ausbildungsleitung Linde Material Handling), Björn Wortmann (DGB), Maria Werner (Betriebsrat Bosch Rexroth AG), Thilo Hartmann (Jugend- und Auszubildendenvertretung Bosch Rexroth AG) und Elena Bauer (Jugend und Auszubildendenvertretung WIKA).

Alle Beteiligten bestätigten den hohen Stellenwert der dualen Berufsausbildung. Kritik erntete dabei die vom Arbeitgeberlager verteidigte 2-jährige Ausbildung. Nur eine 3- bis 3½- jährige Ausbildung bietet genügend Raum für Förderung und Entwicklung der Auszubildenden, berichteten überzeugend die Auszubildenden selbst. Während der vbm bei der Frage der unbefristeten Übernahme Positives zu berichten wusste, bestätigten einige Auszubildende und Besucher, dass die Arbeitgeber in unserer Region sich häufig vor dieser Verantwortung drücken und die Jugendvertreter und Betriebsräte um jede Übernahme kämpfen.

Zum Thema Flüchtlingspolitik erläuterten IHK und vbm ihre Programme zur Integration in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Zur Vermittlung der Kernkompetenz „Sprache“ würden umfassende Angebote, auch von der Politik geschaffen werden müssen.

Einigkeit herrschte unter allen Diskutanten über die Stärkung der dualen Ausbildung und die Notwendigkeit der Integration von Geflüchteten.