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Warnstreiks bei Joyson Safety Systems Aschaffenburg GmbH

400 Beschäftigte beteiligen sich am zweiten Warnstreik der IG Metall

Bis zu 400 Beschäftigte sind am heutigen Vormittag dem erneuten Aufruf der IG Metall zu Warnstreiks in den beiden Joyson-Betrieben in Aschaffenburg gefolgt. Die bisher geführten Gespräche zu tarifvertraglichen Mindestbedingungen bei Joyson mit den Management haben keinen Fortschritt gebracht. „Es gibt derzeit keinerlei Zusagen zu den von der IG Metall übermittelten Forderungen“, so Percy Scheidler, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Aschaffenburg, auf der Kundgebung. Die Beschäftigten wurden von Delegationen aus den umliegenden Betrieben unterstützt, u.a. von gewerkschaftlichen Vertrauensleuten und Betriebsräten der Firma Linde Material Handling. Grußbotschaften und deutliche Worte kamen vom DGB-Kreisvorsitzenden Björn Wortmann und Ludwig Stauner von der KAB.

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Verhandlungen spitzen sich zu

Warnstreiks bei Joyson

Seit Anfang Januar führte der Betriebsrat mit Unterstützung der IG Metall die Verhandlungen zu der vom Management angekündigten Restrukturierung. Die Auswirkungen in Aschaffenburg: Abbau von bis zu 500 Arbeitsplätzen, die Schließung des Werks in Nilkheim und der Ausbau des Werks in Schweinheim. Die Arbeitgeberseite spitzt die Verhandlungen zum Interessenausgleich und Sozialplan Anfang April zu und trennt diese deutlich von den aufgenommen Tarifverhandlungen ab. Betriebsrat und IG Metall haben „gebetsmühlenartig“ betont, dass sie betriebsbedingte Kündigungen nicht akzeptieren werden und nur im Rahmen eines tarifvertraglich begleiteten Gesamtpakets den Standort in Aschaffenburg neu mit ausrichten. Nach zwei Mitgliederversammlungen haben wir unsere Forderungen übermittelt: Nachhaltige Standort- und Beschäftigungssicherung bis 2025, Einigung auf tarifliche Mindeststandards und einen gemeinsamen Entgelttarifvertrag für alle Beschäftigte. Weiterlesen …

1. Mai Aschaffenburg - Kämpferisch und gemütlich

Arbeit ist keine Ramschware - Fritz Schösser in Aschaffenburg

Am 1. Mai diesen Jahres beteiligten sich ca. 800 Kolleginnen und Kollegen an dem Demonstrationszug für "Gute Arbeit, sichere Rente und ein soziales Europa". Beginnend vor dem Werkstor bei der Linde AG zogen die TeilnehmerInnen mit Trillerpfeifen und Fahnen in Richtung Theaterplatz. Weiterlesen …